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Mitarbeit

Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Wie läuft ein Rettungseinsatz ab? Wer gehört zu einer Ambulanzfliegercrew? Dürfen die Hubschrauber auch nachts Einsätze fliegen? Hier finden Sie Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen. 

  • Wie werde ich Pilot bei der DRF Luftrettung?

    Die DRF Luftrettung selbst bietet keine Ausbildung an und stellt ausschließlich erfahrene Piloten ein. Eine Ausbildung ist bei zugelassenen Luftfahrtschulen, bei Fluglinien, bei der Bundeswehr oder im Ausland möglich. Vor der Ausbildung in Deutschland muss jeder Anwärter ein medizinisches Tauglichkeitszeugnis nachweisen. Dazu muss er sich bei einem vom Luftfahrtbundesamt (LBA) zugelassenen Fliegerarzt melden. Manche Schulen, zum Beispiel die der Bundeswehr oder der Deutschen Lufthansa, verlangen zudem einen umfangreichen Eignungstest.
  • Wie werde ich Notarzt oder Rettungsassistent bei der DRF Luftrettung?

    Neben der Ausbildung zum Rettungsassistenten verfügen die rund 260 für die DRF Luftrettung tätigen Rettungsassistenten über mindestens fünf Jahre hauptamtliche Berufserfahrung auf Arzt besetzten Rettungsmitteln. Um auf den Intensivtransporthubschraubern oder in den Ambulanzflugzeugen tätig zu sein, sind eine zusätzliche Berufsausbildung zur Fachpflegekraft für Anästhesiologie und Intensivmedizin und entsprechende Berufspraxis bzw. zumindest umfangreiche Zusatzkenntnisse in diesem Bereich notwendig. Derzeit suchen wir für unsere Stationen keine Rettungsassistenten. Deshalb bitten wir Sie von Bewerbungen abzusehen.
  • Welche Voraussetzungen benötigt man, um als Notarzt für die DRF Luftrettung tätig werden zu können?

    Die rund 500 für die DRF Luftrettung tätigen Notärzte besitzen langjährige Erfahrung im bodengebundenen Rettungsdienst. An den deutschen Stationen besitzen die Notärzte den „Fachkundenachweis Arzt im Rettungsdienst“. Darüber hinaus ist in Deutschland die Facharztreife eine der Eingangsvoraussetzungen neben einer klinisch-intensivmedizinisch orientierten Tätigkeit. Viele Notärzte besitzen zusätzliche Qualifikationen im Intensivtransport oder als Leitende Notärzte. Für die Auslandsrückholung oder den Einsatz auf Intensivtransporthubschraubern wird eine langjährige intensivmedizinische Erfahrung vorausgesetzt. Derzeit suchen wir für unsere Stationen keine Notärzte. Deshalb bitten wir Sie von Bewerbungen abzusehen.
  • Besteht die Möglichkeit, bei der DRF Luftrettung den Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) auszuüben?

    Ja, die DRF Luftrettung gibt Menschen die Möglichkeit, im Rahmen eines Bundesfreiwilligendienstes bzw. Freiwilligen Sozialen Jahres Einblicke in die Aufgaben der gemeinnützig tätigen Luftrettungsorganisation zu erhalten. Diese Chance nehmen derzeit zehn Freiwillige in unterschiedlichen Bereichen wahr. Die DRF Luftrettung freut sich über weitere Unterstützung.

  • Besteht die Möglichkeit, an Bord eines Hubschraubers der DRF Luftrettung zu hospitieren oder an einer Station eine Famulatur zu absolvieren?

    Nein, die DRF Luftrettung kann aus organisatorischen und flugsicherheitstechnischen Gründen leider keine Hospitationen, Praktika oder Famulaturen anbieten.